
🎪 Part of Zurich AI Festival🌍 Public RSVP
CAIF Cultural Hub – Im Gespräch mit Esther Hunziker und Manuel Flurin Hendry (Deutsche Session)
When
Saturday, 03 October 2026
13:30–16:00
“Interested” saves it to your list and sharpens your recommendations. “Going” marks your spot and opens the organizer’s page so you can grab the actual ticket.
Sprache: 🇨🇭 Deutschsprachige Session CAIF Cultural Hub – im Gespräch ist ein moderierter Dialog, der Stimmen aus Kunst, Philosophie, Wissenschaft, Technologie und Forschung zusammenbringt. Was bedeutet Kunst im Zeitalter der künstlichen Intelligenz? Und was macht eine künstlerische Praxis aus, wenn Bilder, Texte und audiovisuelle Welten zunehmend mit generativen KI-Systemen entstehen können? Die renommierte Künstlerin Esther Hunziker arbeitet seit über drei Jahrzehnten mit digitalen Technologien und Algorithmen. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie die Zwischenräume, in denen Identitäten, Bilder und Erzählungen durch digitale Systeme ins Wanken geraten. Manuel Flurin Hendry, Filmemacher, ZHdK Dozent, und Senior Researcher an der ETH Zürich, hinterfragt in seiner Präsentation grundlegend, was wir eigentlich meinen, wenn wir von «KI» sprechen. Er reflektiert kritisch, welche Vorstellungen von Intelligenz, Kreativität und Autorschaft damit verbunden sind. Im anschliessenden moderierten Gespräch mit der Kuratorin Pascale Speck geht es um die Frage, was eine fundierte Fine-Arts-Praxis im Umgang mit KI ausmacht. Was unterscheidet künstlerische Auseinandersetzung von blosser technischer Spielerei? Und wie verändert KI unser Verständnis von Kunst, Autor:innenschaft und Wert kreativer Arbeit? 🕒 Programm 13:30 | Türöffnung & Bar 14:00 – 15:30 | Moderiertes Gespräch und Q&A 15:30 – 16:00 | Networking & Apéro 👤 Über die Gäste: Esther Hunziker und Manuel Flurin Hendry Esther Hunziker *1969 in Menziken, lebt und arbeitet in Basel. Nach einer Ausbildung zur Damenschneiderin studierte Esther Hunziker Modedesign sowie Videokunst an der Fachklasse für audiovisuelle Gestaltung in Basel. Seit 1993 bewegt sich ihre künstlerische Praxis durch unterschiedliche Bereiche der Medienkunst, von experimentellem Video über dekonstruierte Online-Narrative, audiovisuelle Animationen und interaktive Installationen bis hin zu KI-generierten Bildern. Ihre Arbeit entsteht aus dem Dazwischen, wo Fragmente aufeinanderprallen und sich auflösen, Identitäten sich verschieben und aus den latenten Räumen digitaler Daten neu zusammensetzen. Identitäten sich verschieben und zu murmeln beginnen, neu geschrieben aus latenten Räumen vergessener Daten. Das Scheitern ist dabei ein wiederkehrendes Thema: jener Moment, in dem die Starrheit der Maschine ins Wanken gerät, ihre Präzision sich in Unvorhersehbarkeit auflöst und etwas Rohes, beinahe Menschliches zum Vorschein kommt. In diesen Spannungsfeldern entwickelt Hunziker eigene Erzählungen und digitale Kreaturen, die sich an den Rändern unserer Medienwelt bewegen. Ihre Arbeiten wurden international in zahlreichen Museen, Institutionen und Festivals gezeigt. Neben Atelieraufenthalten in Europa und Asien erhielt sie mehrere Auszeichnungen, darunter den PAX Art Award (2024), den Basler Medienkunstpreis (2017, 2024) sowie ein Anerkennungsbeitrag UBS Kulturstiftung (2026). Manuel Flurin Hendry lebt und arbeitet in Zürich. Manuel Flurin Hendry ist preisgekrönter Spielfilmregisseur, Drehbuchautor, Dozent und wissenschaftlicher Forscher. An der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) lehrt er Film und koordiniert den Studienbereich Schauspiel. Als Senior Researcher an der ETH Zürich beschäftigt er sich mit künstlicher Intelligenz, algorithmic literacy und den gesellschaftlichen Auswirkungen von Large Language Models. Gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF), der Zurich Digitization Initiative (DIZH) und der Kulturstiftung des Bundes untersucht Hendry den Einfluss digitaler Systeme auf Selbstwahrnehmung, visuelle Bildung, Arbeitsverhältnisse und künstlerische Praxis. Seine Arbeiten und Forschungen wurden unter anderem bei NeurIPS, am MIT Media Lab, der re:publica und den Internationalen Filmfestspielen von Cannes präsentiert und fanden internationale Resonanz in Medien wie Der Spiegel, Nature Scientific Data und der NZZ. Als Gründungsmitglied des Kunst- und Wissenschafts-Think-Tanks «Silicon Stories» und des Swiss Center for Responsible AI setzt er sich mit Workshops, künstlerischen Interventionen und dem Kunst- und Wissenschaftsfestival «After The Algorithm» für ein kritisches Verständnis algorithmischer Systeme ein. Sein Buch The Feeling Machine erscheint 2027 bei De Gruyter. 🎙️ Über die Kuratorin & Moderatorin: Pascale Speck Pascale Speck kuratiert und moderiert disziplinenübergreifende Projekte, die Kunst, Innovation und gesellschaftliche Wirkung verbinden. Mit Abschlüssen in Elektrotechnik (ETH Zürich) und Kunst (ZHdK) verbindet sie analytisches Denken mit kreativem Schaffen. Zu ihren internationalen Erfahrungen gehört wirkungsvolle Arbeit mitten im Herzen des Silicon Valley, wo viele der heutigen globalen KI-Entwicklungen ihren Ursprung finden. 🌐 Über den Gastgeber: Creative AI Foundation (CAIF) Dieser Event wird stolz von der Creative AI Foundation (CAIF) präsentiert. Als unverzichtbarer kultureller Kompass für das KI-Zeitalter ist CAIF der erste interdisziplinäre Kultur-Hub, der sich zu
Who's going
Sponsors & partners
Speakers from
- Where
- Kulturhaus Helferei, Zurich
- Organizer
- Creative AI Foundation (CAIF)
- Who's going
- ~50 expected
- Registration
- 🌍 Open to all
You might also like
Hiring AI / ML engineers in DACH?
rockstar.jobs — deep-tech recruiting across Switzerland, Germany and Austria.
Hire deep-tech talent


